Das Sprachrohr des Umwelttigers
Unsere beiden Storchenjungen im Schulwald sind fast flügge. Glücklicherweise haben sich die Elterntiere durch den Neubau auf dem Nachbargrundstück nicht aus der Ruhe bringen lassen. Auch die Haselnüsse, die demnächst den Eichhörnchentunnel bilden sollen, sind in die Höhe geschossen. Das Wegenetz wurde am 22. Mai durch die Fa. Windhorst gemäht.
12.3.26, Schulgarten-AG:Während ein Teil der Gruppe weitere Frühjahrsarbeiten im Schulgarten erledigte, begab sich ein anderer Teil der Gruppe zum Schulwald, um dort den Weg freizuschneiden und nach dem Rechten zu sehen. Der Storch ist da, aber leider wird nun an der anderen Seite in unmittelbarer Nähe ein Haus gebaut. Es bleibt zu hoffen, dass der Storch sich auch diesmal nicht durch den Baulärm vertreiben lässt.
Am letzten Termin der Schulgarten-AG in diesem Jahr machten wir einen Spaziergang zum Schulwald. Als Belohnung für das Müllsammeln während des Weges – trotz der kurzen Strecke waren es drei große Müllsäcke! – und als gemeinsamer Ausklang erwartete das Team dort ein weihnachtliches Picknick. Die Sonne spielte mit, so dass es ein schöner Jahresabschluss war. Dankenswerterweise transportierten Doris und Gerhard die Müllsäcke mit dem Auto zur Schule, so dass wir sie nicht zurückschleppen mussten. (Photos folgen in Kürze)
Wir waren insgesamt mit sechs Veranstaltungen dabei. Hier geht es zum Bericht und zu den Bildern.
In der „Woche der Natur“ der Bingo-Umweltstiftung sind wir mit mehreren Veranstaltungen vertreten. Drei von ihnen sind öffentlich und für alle Interessierten kostenlos zugänglich:
Di, 24.6.2025, 10-12.30 Uhr:
Tag der Offenen Tür im Schulwald
Mi, 25.6.2025, 10-12.30 Uhr:
Tag der Offenen Tür im Schulgarten
Do, 26.6.2025, 19-21 Uhr:
Fledermausabend im Schulgarten
Herzlich willkommen!

Bei diesem Treffen der Schulgarten-AG besuchten wir die derzeit noch brütenden Störche im Schulwald und schauten uns die Schäden an, die die Biber am Flussufer angerichtet haben. Die Störche haben es gerade sehr schwer, da in unmittelbarer Nachbarschaft ein Haus gebaut wird. Die Biber haben am Flussufer deutliche Spuren hinterlassen. (Bilder folgen)
Mit einem lachenden und einem weinenden Auge nahmen wir zur Kenntnis, dass sich mittlerweile nicht nur einer, sondern wahrscheinlich drei Biber in und an der Hunte beim Schulwald tummeln. Wie ein ausführlicher Rundgang heute zeigte, sind die Bäume direkt am Ufer, v.a. die Weiden, teilweise bereits gefällt oder stark angeknabbert und auch die Obstbäume auf der Streuobstwiese wurden von den Bibern entdeckt und weisen z.T. erhebliche Bissspuren auf. Es wird immer dringender, die noch intakten Obstbäume einzuzäunen und auch den Schulwald selbst besser zu schützen. Sobald die Finanzierung steht, soll das angegangen werden.
Noch haben sich die Störche glücklicherweise nicht durch den Baulärm vertreiben lassen, sondern anscheinend mit dem Brüten begonnen. Bei dem heutigen Besuch konnte auch beobachtet werden, wie weiteres Baumaterial gebracht wurde und wie ein dritter Storch anhaltend Interesse bekundete, aber schließlich doch aufgab.
Den ersten Einsatz in den Osterferien verbrachten wir angesichts der wochenlangen Trockenheit nahezu ausschließlich mit Wässern, wobei wir uns auf das Nötigste beschränken mussten: das Moorbeet, die Hochbeete, die Blühpflanzen, die neu angepflanzten Baumalleen.
Auch aus dem Schulwald sind die Nachrichten sehr durchwachsen. Neben dem Storchennest wird derzeit mit großem Getöse ein neues Haus errichtet. Es bleibt zu hoffen, dass sich die Störche nicht vertreiben lassen.
2. Januar 2025 und Sonnenschein: Zeit für den Schulwald. Heute trafen wir uns zu Sechst und räumten innerhalb von zwei Stunden zwei Flächen voller Äste und Zweige weg. Bei dem Dezember-Arbeitseinsatz mit Förster Torsten Bensemann war uns die Zeit davongelaufen. Nun ist alles auf der neuen Benjeshecke verstaut, die wir heute in der Länge von ca. fünf auf 12 m verdoppeln konnten.
Es war ein toller Nachmittag: Wir trafen uns mit Förster Torsten Bensemann (Nds. Landesforsten Ahlhorn) im Schulwald. Er hatte seine Motorsäge mitgebracht und befreite einen Bereich mit Eichen-Buchenbestand von schnell wachsenden Weiden, die ihnen das Licht nahmen. Einige mit Sägen und Astscheren ausgestattete Kinder unterstützten ihn, wir anderen schichteten Äste und Zweige zu einer neuen Benjeshecke auf.
Am Nachmittag desselben Tages schnappten wir uns unsere Roller und machten uns auf den Weg zum Schulwald. Wir schnitten Zweige und kleine Äste ab, die in den Weg hingen, und fütterten mit ihnen unsere Benjeshecke auf. Unsere hochmotivierte Gruppe war so gut dabei, dass das gesamte Wegenetz nun wieder gut begehbar ist.
Kennengelernt hatten wir Torsten Bensemann von den Landesforsten Ahlhorn bei unserem Waldtag in der Markonah. Er ist der Nachfolger von Horst Wieting, dem seinerzeit die Planung für die Anlage unseres Schulwaldes oblag, und am Dienstag, den 5.11., konnten wir ihn im Schulwald willkommen heißen. Er war sehr angetan sowohl von unserem Schulwald als auch von dem Schulgarten, den er ebenfalls besichtigte. Wir freuen uns auf die weitere konstruktive Zusammenarbeit mit ihm.
Auch Mirko Windhorst, der sich um das Mähen der Wege kümmert, war vor Ort tätig, so dass diese nun wieder tipptopp aussehen.
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